Druckzeit-Rechner
Schätze, wie lange dein 3D-Druck läuft — aus Volumen, Schichthöhe, Infill, Geschwindigkeit und Druckertyp.
Ein Druck über Nacht kalkulieren, ohne erst den Slicer anzuwerfen? Dieser Rechner nimmt das Volumen deines Modells (in cm³, direkt aus Cura, PrusaSlicer oder Bambu Studio ablesbar) und rechnet daraus über Schichthöhe, Infill, Geschwindigkeit und Düsenbreite eine grobe Druckdauer aus. Das ersetzt keinen echten Slice, gibt dir aber in Sekunden ein Gefühl dafür, ob du bei 40 Minuten oder eher bei 14 Stunden landest.
Die größten Hebel siehst du sofort: Die Schichthöhe skaliert die Zeit fast linear — 0,1 mm statt 0,2 mm heißt ungefähr die doppelte Dauer. Der Infill kostet vor allem oberhalb von 40 % richtig Zeit, und Resin-Drucker belichten ganze Schichten auf einmal, sind bei Details also schneller als FDM. Stützen schlagen pauschal mit rund 30 % Mehrzeit zu Buche.
Rechne mit einer Abweichung von etwa ±20 % zur tatsächlichen Slicer-Zeit — das Modell vereinfacht Wandstärke, Beschleunigungen und Modellgeometrie bewusst. Für die reine Zeitfrage reicht das. Wenn dich Material- und Stromkosten interessieren, nutze stattdessen den Druckkosten-Rechner.
Druckeinstellungen
Gesamtvolumen deines Modells (steht im Slicer)
Dünnere Schichten = mehr Details, längere Druckzeit
Fülldichte im Inneren (0 % hohl, 100 % massiv)
Bewegungsgeschwindigkeit des Druckkopfs
Stützen fügen rund 30 % Druckzeit hinzu
NEINResin-Drucker belichten ganze Schichten (ca. 3× schneller)